Über mich

 

Steckbrief

Name:                   Julia Rösner
Alter:                     27 Jahre
Wohnort:                Heidenau/ Sachsen
Größe:                   Groß
Gewicht:                auf einem guten Weg

Aber fangen wir mal ganz von Vorne an ….

April 1991, die kleine Julia erblickt das Licht der Welt. Unkompliziert, zackig und laut … das sollte sich in den nächsten Jahrzehnten auch nicht unbedingt ändern. 
Ich bin in Zittau geboren. Für die Einen in der letzten Ecke von Sachsen, für die Anderen der schönste Ort der Welt. Zum Aufwachsen ideal, in der Pubertät langsam etwas zu weit weg von Allem und als man dann zwecks Arbeit und Abenteuerlust von dannen gezogen ist, wurde Zittau zum Naherholungsort. So absolvierte ich also erfolgreich die Grundschule und gehöre nach Aussagen meines damaligen Schulleiters auch zur „Krönung der gymnasialen Schöpfung“. Abitur: Check! Zum Unverständnis einiger meiner Lehrer entschied ich mich nicht wie erwartet für ein Studium, sondern für eine Ausbildung. Physiotherapeutin wollte ich werden. Geprägt wurde dieser Berufswunsch durch die Family (meine liebste Mama machte es vor) und durch schmerzhafte Eigenerfahrungen (mit 15 Jahren Knie-Op … in der Pubertät natürlich bombig … gerade wenn man doch so groß und selbstständig sein möchte). Nach drei Jahren hatte ich also auch einen Zettel in der Hand, wo dick draufstand „staatlich anerkannte Physiotherapeutin“. Bravo!
Und weil mir das nicht reicht und ich das Thema Ernährung seit ich von Zuhause ausgezogen bin wahnsinnig interessant finde (da muss man ja dann für sich selber kochen), hab ich in meiner Elternzeit gleichmal online die Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht.

Und ab gehts in die große, weite Welt …

…oder für jemanden, der seine Familie und Heimat liebt, nach Dresden. Groß genug um Großstadt zu sein. Klein genug um an einem Tag von einer zur anderen Ecke zu kommen. Und dann ging es mit Erwachsensein los. Neuer  Wohnort, eigene Wohnung und das erste Mal richtig Arbeiten und Geld verdienen. So kamen mit den Jahren einige Weiterbildungen und Menschen dazu. Die Zertifikate blieben, die meisten Menschen nicht. Das sollte sich 2015 ändern. Also das mit den Menschen. Da lernte ich meine bessere Hälfte kennen. Daniel … mein Fels in der Brandung, meine Knutschkugel und seit März 2018 auch der Papa meiner wundervollen Tochter Kira. Und seit Mai 2019 darf ich ihn sogar Ehemann nennen (Jackpot!)

Sport olé olé

Ja den mache ich auch. In die Leichtathletik bin ich quasi hineingeboren worden (meine Mama arbeitete damals noch als Trainerin bevor sie umschulte). So betrieb ich fast 18 Jahre diesen tollen Sport. Dann ging es nach Dresden. Was Neues musste her. Volleyball sollte für zwei Jahre meine Sportart werden. Und daaaaannnnn … bekam ich das Triathlon-Fieber. Jahrelang konnte ich mich bei dem Crossthriatlon-Event in meiner Heimat diesem Virus entziehen und schaute immer nur zu. Dann war das Mitmachen nicht mehr zu vermeiden. Mal in der Staffel, mal allein. Man muss dazu sagen, dass ich in meiner Leichtathletikzeit Ausdauer gehasst habe. 800m im Mehrkampf war der Hass. Jetzt nach der Schwangerschaft steht mir wohl der gleiche Leidensweg zu einigermaßen akzeptablen Ausdauer wieder bevor. :-/

Die Frage aller Fragen: Warum einen eigenen Blog?

Ja, warum denn nicht? Bisschen influencen ist ja gerade trendy. Nein, Spaß beiseite, Ernst komm raus. Solange ich in Elternzeit bin, stehen bei Kira und mir jeden Tag ein Spaziergang auf dem Plan. Gut, wenn das Wetter wirklich mies ist wird sich Zuhause eingekuschelt. Auf was ich aber hinaus will … Die kleine Motte schläft meistens irgendwann ein und ich hab angefangen Podcast zu hören. Kann ich jedem empfehlen, der Zeit mit Aufgaben verbringt, die sich quasi wir von alleine erledigen. Ich hab viele verschieden Podcasts gehört. Natürlich ging es irgendwann auch in Richtung Gesundheit. Und da ich mich selbst nicht wirklich reden hören bzw. mein Mund öfters meinen Gedanken nicht folgen kann, war für mich die logische Schlussfolgerung: Julia, du willst die Menschen erreichen, dann probiere es doch mit einem Blog. Und da isser nun. 

Ich liebe den menschlichen Körper. Schon in der Grundschule als meine Mama die Ausbildung zur Physiotherapeutin machte und ich so erste Einblicke in die Medizin erhaschte, war ich fasziniert. Das ist eine verdammte gute Erfindung. Lässt uns gehen, stehen, öfters sitzen, denken, fühlen, essen, verdauen, lachen, grübeln und noch so einiges mehr. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass die meisten gar nicht wissen, wie wunderbar ihr Körper ist. Dadurch können sie selten diesen würdigen, geschweige denn auf ihn hören, wenn er mal versucht mit uns zu kommunizieren. Ich hab ihn auch öfters mal überhört. Aber wenn er durch leises Anstupsen keine Beachtung bekommt, kommt halt der Vorschlaghammer. Deswegen möchte ich euch gern zeigen wie toll er ist. Möglichst einfach und verständlich erklärt. Wie funktioniert er? Wie kann ich ihn am laufen halten? Was kann ich tun wenn er doch streikt? Warum streikt er denn überhaupt? In meiner Arbeit habe ich oft erlebt, wie Patienten von den Ärzten kommen und nicht wirklich wissen was sie haben. Der Arzt haut ihnen lateinische Begriffe um die Ohren, stellt lustige bunte Pillenrezepte aus und nach wenigen Minuten darf man abtraben. Aber Leute … wir wollen doch alle selbstständige Lebewesen sein. Sind stolz darauf auf eigenen Beinen zu stehen. Und dann überlassen wir anderen das wichtigste Gut, was wir besitzen. Unsere Gesundheit. Natürlich sollte man sich auf die Medizin verlassen bzw. einlassen. Aber doch bitte nicht blind und ohne selber mal das Köppl einzuschalten. 

About Life

Ja da ist ja noch was anderes. Etwas was nicht direkt etwas mit Gesundheit und Ernährung zu tun hat. Und das ist mein ganz persönliches Leben. Dieser Blog soll auch bisschen was von einem „Tagebuch“ haben und in mancher Hinsicht als Motivation dienen. Kann ja nicht immer nur um ernste Themen gehen! 

So vielleicht etwas wirr an mancher Stelle, aber das ist dann halt eben wie in meinem Gehirn.

In diesem Sinne … viel Spaß beim lesen 😉

Eure Julia