Mein erstes Mal

Mit was fangen wir denn an? 
Nun es beginnt ja demnächst ein neues Jahr. Das heißt, es ist auch wieder Zeit für diese ganzen tollen Vorsätze, von denen es die meisten eh nicht über den Februar hinaus schaffen. Große Ziele innerhalb kürzester Zeit mit minimalen Aufwand erreichen und das am besten von der Couch aus. Sind wir ehrlich…das läuft nicht. Deswegen ist oft im ersten Jahresviertel Schluss mit Vorsätzen und die alten Gewohnheiten haben uns wieder. Man merkt, dass man ja doch etwas für sein Ziel tun muss. Die gemütliche Komfortzone muss verlassen werden. Also heißt es auf die Suche nach der richtigen Motivation gehen. Den richtigen Antrieb finden. Der, damit das Ganze auch funktioniert, möglichst aus einem selbst kommen muss und nicht von außen. Dann geh ich mal auf die Suche nach Zielen und der richtigen Motivation. Lass uns mal gucken was dabei rausgekommen ist…

1. Auf den Bauch hören
Damit ist relativ unspektakulär meine Verdauung gemeint. Iiiieeeehhhh, gehört das hierher? Kurz und knapp … ich habe vor einigen Jahren herausgefunden, dass Gluten und ich nicht so dicke Freunde sind. Ich bin nicht intolerant oder so. Mir und vor allem meinem Bauch geht es mit weniger Gluten einfach besser. Fühl mich dann nicht mehr so träge und hab gefühlt mehr Energie. Nun war das in der Schwangerschaft und auch die Zeit danach so eine Sache mit dem Bauchgefühl. Man wird bequem, man hat keine Zeit, man ist mit dem kleinen Wunder beschäftigt usw. Man findet viele Ausreden. Damit soll Schluss sein. Schließlich möchte ich für meine Tochter fit sein. Die Maus wird immer aktiver und Mama wird bald nicht mehr nur hinterher krabbeln und rennen müssen, wenn das so weitergeht. Und das geht schlecht wenn ich träge an die Heizung gelehnt liege und mir der Bauch grummelt. 
Also: Weniger Gluten essen, dafür mehr Energie.

2. Project Comeback
Meine Dickbauchzeit ist ja nun schon gute neun Monate her. Der Körper hat sich weitestgehend erholt, bis auf die restlichen sechs Schwangerschaftskilo. Klar, da ist noch nicht wirklich wieder alles da wo es hingehört, wobei einiges auch nicht mehr da hinkommen wird, wo es mal war. Damit umzugehen ist Kopfsache – nicht immer leicht, aber machbar. Was ich anstrengender finde ist das Nichtvorhandensein meiner sportlichen Form und Belastbarkeit. Ich bin mit Sport aufgewachsen. Es war immer ein Thema und ich war stolz auf das, was ich mir so antrainiert habe. Vor allem in Sachen Ausdauer war das ja öfters ein Kampf. Und nun … da ist 10 min Joggen so anstrengend, wie 10km. Das nervt ziemlich. Damit wieder Schwung in die Sache kommt, habe ich mich bei der O-See Challenge in meiner Heimat angemeldet. Der Crosstriathlon findet im August statt. Noch genug Zeit um wieder fit zu werden und dieses unglaubliche Gefühl zu erleben, wenn man ins Ziel kommt … oder kriechen, je nach dem. 
Also: Fit für den Triathlon werden.

3. „Das Wichtigste im Leben ist nicht aufzuhören, Fragen zu stellen.“ – Albert Einstein
2019 stehen einige Sachen an die ich gern ausprobieren würde bzw. zu denen ich mir Wissen aneignen möchte. Zum einen möchte ich noch mehr in die Materie Ernährung eintauchen. Vor allem wie man Nahrung als „Medizin“ einsetzen kann (also jetzt nicht extrem auf die anti-schulmedizinische Schiene … eher Gesundheitsoptimierung). Unter den vielen Podcasts, die während meiner Mama-Baby-Spaziergängen gehört habe, war immer wieder die wunderbare Laura Malina Seiler dabei. Eine ganz tolle Frau, die es sich zur Aufgaben gemacht hat, Menschen zur Selbstliebe und ihrer inneren Kraft zu führen. Ich möchte mich von dem Denken, dass es wichtig ist was anderen von mir halten, abkapseln und mehr zu mir finden. In diesem Zusammenhang werde ich mich mit dem Ausüben von Yoga und Meditation probieren. Hab ich noch nie gemacht. Wird also spannend werden, ob das überhaupt etwas für mich unruhiges Wesen ist. 
Also: Lesen, Meditieren und „herabschauender Hund“

4. Für meine Tochter eine tolle Mama sein.
Das Wichtigste zum Schluss. Alle anderen Vorsätze haben indirekt auch immer etwas mit Kira zu tun. Für sie möchte ich fit, glücklich, ausgeglichen und präsent sein …
Also: Happy mom, happy child. 

Vier Vorsätze, die man gut in Miniziele unterteilen kann. Damit man auf dem Weg zum großen Ganzen immer mal wieder was zum abhaken hat. Soll ja auch ganz toll für die Motivation sein. Wir werden sehen wie es sich damit entwickelt. Dieser Blog soll mir auch ein wenig dabei helfen. Natürlich ist der Eigenantrieb beim Erreichen von Zielen sehr wichtig, aber ein bisschen Ansporn von außen kann auch nicht schaden, oder?

Eure Julia

 

Ein Kommentar bei „Mein erstes Mal“

  1. Na da sieht man sich bei der O-See 🙂

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